Mir fiel unerwartet auf, daß es viele “Lücken” gibt in den letzten Jahren. Zumindest in der Presse.
Um meine Bildungslücke zu verringern, fragte ich die KI, nach den Trends/Verläufen der letzen Jahre:
Hier sind häufige *lücke-Komposita aus dem deutschen Mediendiskurs:
Etablierte / dauerhaft präsente:
- Rentenlücke
- Versorgungslücke (Pflege, Medizin)
- Fachkräftelücke / Fachkräftemangel
- Gerechtigkeitslücke
- Gehaltslücke / Lohnlücke (Gender Pay Gap)
- Sicherheitslücke (IT)
- Wissenslücke / Bildungslücke
- Investitionslücke
Krisen-/konjunkturgetrieben (Wellen):
- Strom-/Energielücke (Energiekrise 2022 ff.)
- Gaslücke
- Versorgungslücke bei Medikamenten (2023)
- Finanzierungslücke / Haushaltslücke (nach BVerfG-Urteil 2023)
- Impflücke (Pandemie)
Strukturell/demografisch:
- Demografielücke
- Pflegelücke
- Wohnungslücke / Angebotslücke
- Klimaschutzlücke / CO₂-Lücke / Emissionslücke
- Digitalisierungslücke / digitale Lücke
Sicherheits-/geopolitisch (jüngerer Trend):
- Verteidigungslücke / Fähigkeitslücke (Bundeswehr)
- Abschreckungslücke
Das Muster ist rhetorisch interessant: „*lücke" framt ein Problem als messbaren Abstand zwischen Ist und Soll — das suggeriert Quantifizierbarkeit und impliziert eine Schließbarkeit („Lücke schließen").
Zitatende. Es gibt viel zu tun.